Nouruz-Fest am 21.3.2017

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Gelungenes Neujahres- und Frühlingsfestes Norouz in Puchheim
Am Dienstag, den 21.03.2017 wurde ab 18 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum St. Josef in Puchheim das iranisch-kurdische Neujahr zum zweiten Mal in Folge gefeiert. Über 100 Gäste leiteten gemeinsam bei Tanz, Musik, Gesprächen und kulinarischen Genüssen den Frühling ein.
Der Referent Hawre Zangana der Kurdischen Kulturschule München informierte zu Beginn die vielen Gäste über die Herkunft und Tradition des Festes. Seit über 3000 Jahren feiern Menschen das persische und kurdische Frühlingsfest Norouz/ Newroz. Norouz – oder auf Deutsch: neuer Tag, neues Licht – wird mit den Symbolen der Narzisse und des Feuers der Gemeinschaft gefeiert.
„Die Menschen hier in Puchheim und der Planie freuen sich über die Möglichkeit, dieses wichtige Fest zu feiern und ihre Kultur weiter zu tragen“ so Aveen Khorschied vom Stadtteilzentrum in der Planie. Doch nicht nur Menschen mit persisch-kurdischen Wurzeln freuten sich am kommenden Frühling. Auch viele alteingesessene Puchheimerinnen und Puchheimer wurden Teil der Faszination eines orientalischen Festes.
2009 nahm die UNESCO den Norouz-Tag in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit auf. In Afghanistan und dem Iran beginnt mit Norouz das neue Jahr. Wir feierten dieses Fest mit weltweit 300 Millionen Menschen, die vorzugsweise auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten zuhause sind. Wichtiger Bestandteil des Neujahrsfestes ist unter anderem die Zubereitung des Haft Sin, deutsch: „sieben S“, das ist eine Mahlzeit, deren sieben Bestandteile mit den Anfangsbuchstaben des persischen S beginnen. Sie werden zusammen mit einem Spiegel, einer Kerze und einem heiligen Buch auf einem Tisch präsentiert.
Das Quartiersmanagement und das Puchheimer Podium organisierten und feierten das Norouz-Fest zusammen.