Die Polizei Gröbenzell informiert

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Nicht in jedem Land der Welt ist die Polizei ein “neutraler Ansprechpartner” und steht als unbestechliche Staatsmacht für Verbrechensbekämpfung, Opferschutz und Prävention. Deshalb wurde auf Initiative des Stadtteilzentrums Planie und der Polizeiinspektion Gröbenzell im Rahmen von vier Infoveranstaltungen über die Arbeitsweise und die Aufgabengebiete der örtlichen Polizei aufgeklärt. Ziel war es unter anderem Berührungsängste bei Menschen abzubauen, die aus Ländern kommen, in denen die Polizei oft keine rühmliche Rolle spielt – oder einfach nur machtlos ist. „Die Polizei kommt in Puchheim immer, man muss nicht dafür bezahlen, auch Geschenke dürfen wir keine annehmen“ betonte Polizeihauptmeisterin Christiane Borowski vor den Teilnehmern, die überwiegend im Stadtviertel der Planie wohnen. Anhand ihrer seit 16 Jahren gesammelten Erfahrung vor Ort und leicht zu verstehenden Schildern und Symbolen erklärte sie mit praktischen Beispielen die Rechts- und Werteordnung in Deutschland, die Glaubensfreiheit und die Stellung der Frau. Am Ende wurden im Dialog noch verschiedene Fragen zu Nachbarschaftsstreitigkeiten oder die Einhaltung der Ruhezeiten diskutiert. „Neben dem Erlernen der Sprache möchten wir auch das Vertrauen in die Polizei und den Rechtsstaat aufbauen und stärken“, begründet Aveen Khorschied die Kooperation mit der Polizei. Dazu gehöre es, in den Kursen, die vom Verein Mukule e.V. durchgeführt werden und den Vorträgen gezielt auf die Migranten nd Migrantinnen zuzugehen, aber auch zu kommunizieren, was von den Bürgerinnen und Bürgern in einer Kommune erwartet wird, etwa welche Pflichten und Regeln einzuhalten sind.